panoptische Fotokiste
Dieses Projekt besteht aus einem transportablen Fotoautomaten, der auf Straßenfesten, Infoveranstaltungen, Demos, Festivals usw. aufgestellt werden kann. Mit der Fotokiste können Fotos vom aktuellen Standort per E-Mail verschickt werden. Die Aufmachung spielt stark mit der Symbolik aktueller Videoüberwachungstrends. Auf spielerische Weise wird eine kritische Sichtweise zur Videoüberwachung vermittelt.
Infos zum Thema Videoüberwachung:
- Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung
- ARD-Spezial: der gläserne Mensch
- Leipziger Kamera
- Film: Citizen Cam
- BigBrotherAwards
- Stop 1984
- Der Große Bruder
Panoptische Grüße vom Fusion Festival 2008

Der Prototyp der panoptischen Fotokiste stand vier Tage in der Oase auf dem
Fusion Festival. Dank der integrierten 24h Videoüberwachung
konnte eine umfassende Sicherheit im Sanitärbereich gewährleistet werden.
Ergebnis der Toilettenkameras nach nur vier Tagen:
- kein Todesfall
- keine Selbstmordattentäter
- null entführte Flugzeuge
- viel weniger Stehpinkler als im vergangenen Jahr
Einem Menschen konnten wir sogar mit WC-Papier helfen, nachdem unsere Einsatzkräfte sein flehendes Winken auf den Monitoren sahen. Dies werten wir als großen Erfolg und werden für das kommende Jahr eine flächendeckende Videoüberwachung des gesamten Fusiongeländes vorbereiten.
mitmachen, nachmachen, selber machen
Die panoptische Fotokiste ist kostenlos ausleihbar.
Die integrierte Software wird demnächst unter einer freien Lizenz
veröffentlicht. Die Bauanleitung sowie praktische Tipps stellen
wir gerne zur Verfügung. Kontakt bitte über den Sense.Lab
e.V..
Wir bedanken uns für die unkomplizierte Unterstützung durch die Rosa Luxemburg Stiftung!
